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Haushaltshilfe Krankheit

Nach einer Operation, schweren Verletzungen oder Unfall. können diverse Aufgaben im Haushalt wie Kochen, Einkaufen oder das Waschen der Wäsche nicht mehr bewältigt werden. Nach den gesetzlichen Richtlinien der Krankenversicherung (§ 38 SGB V) haben GKV-Versicherte nur unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine Haushaltshilfe Krankheit. Da die Leistungen der Krankenkassen sehr unterschiedlich sind, ist es ratsam, ein Beratungsgespräch mit FAMILIA zu führen.

Die gesetzlichen Regelleistungen der Haushaltshilfe Krankheit

Nach dem Gesetz wird nur eine Haushaltshilfe Krankheit gewährt, wenn die für den Haushalt verantwortliche Person im Krankenhaus versorgt wird, auf Kur ist oder auf eine häusliche Krankenpflege angewiesen ist. Zudem sollte mindestens ein Kind unter 12 Jahren im Haushalt leben. Von der Altersbeschränkung ausgenommen sind Kinder mit einer Behinderung, die auf Pflege angewiesen sind. Sind diese Voraussetzungen gegeben, können Sie auch eine Haushaltshilfe Krankheit erhalten.

Kassen mit großzügigen Mehrleistungen

Bei einigen Krankenkassen gehen die Leistungen über die gesetzlich vorgeschriebenen Regelleistungen hinaus. So bezahlt die AOK Baden-Württemberg bis zu 52 Wochen im Jahr, wenn ein Kind unter 12 Jahren im Haushalt lebt. Auch ohne Kind können Versicherte für bis zu 28 Tage eine Haushaltshilfe bei schweren Erkrankungen in Anspruch nehmen. Andere Kassen (AOK Niedersachsen, AOK Nordost usw.) setzen lediglich eine ärztlich verordnete Bettruhe voraus, um eine Hilfestellung für das Babysitten, zum Putzen und anderweitige Tätigkeiten zu erhalten. Die BKK AKZO Nobel Bayern erstattet Verwandten und Verschwägerten bis zum II. Grad die Kosten (maximal 48 Euro pro Tag) als Haushilfe bei Krankheit. Viele Kassen heben das Mindestalter der im Haushalt lebenden Kinder von 12 auf 14 oder auf das 16. Lebensjahr an.

Vielseitiges Angebot mit interessanten Optionen

Um durch eine Haushaltshilfe Krankheit abgesichert zu sein, ist es ratsam, sich die Leistungen der eigenen Krankenkasse des näheren anzusehen. Beinhaltet eine Kasse viele Einschränkungen, stellt ein Wechsel der GKV eine interessante Alternative dar. Bei dem vielseitigen Angebot finden sich mehrere Krankenkassen, die großzügigere Bedingungen in ihrer Satzung festgelegt haben. Eine weitere Option wäre, sich mit einer privaten Krankenversicherung abzusichern. Grundsätzlich enthält ein PKV-Tarif keine Haushaltshilfe Krankheit. Diese Zusatzversicherung kann meist gegen einen Aufpreis mit eingebunden werden. Doch auch bei einer privaten Krankenversicherung sollten die Leistungen der verschiedenen Tarife genauer unter die Lupe genommen werden, um im Krankheitsfall entsprechend abgesichert zu sein.