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Zuzahlung für eine Haushaltshilfe in der Schwangerschaft ?

Zuzahlung Haushaltshilfe – Wie verhält sich das ? Übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten in voller Höhe für eine Haushaltshilfe ?

Inanspruchnahme einer Haushaltshilfe Schwangerschaft und darüberhinaus

Bei einer Risikoschwangerschaft, beispielsweise bei einer vorzeitigen Öffnung des Muttermundes und einer folgenden Cerclage, benötigen Sie meist eine Haushaltshilfe. Krankenkasse und Versicherter streiten sich jedoch mitunter um die Kosten. Liegt jedoch ein ärztliches Attest vor für eine Risikoschwangerschaft und eine Haushaltshilfe, beantragen Sie problemlos deren Hilfe. Auf jeden Fall ist eine Haushaltshilfe von der Krankenkasse voll zu bezahlen, wenn gleichzeitig Kinder unter 12 Jahren (Manche Kassen übernehmen die Kosten für Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren) im Haushalt leben. Auch bei einer schwierigen Geburt, etwa einem Kaiserschnitt, oder sonstigen Komplikationen, steht Ihnen nach der Entbindung bis zur vollständigen Genesung eine Haushaltshilfe zu.

Beantragung einer Haushaltshilfe – Krankenkasse weigert sich

Wichtig ist vor allem das ärztliche Attest. Liegt dieses vor, muss Ihnen eine Haushaltshilfe nach § 199 RVO gewährt werden, ohne dass Sie eine Zuzahlung dafür zu leisten haben. Allerdings muss es sich um eine professionelle Hilfe handeln, die auch mit den Krankenkassen abrechnen kann. Handelt es sich um Nachbarn, Freunde oder entfernte Verwandte, werden die Kosten von der Krankenkasse meist nur in sehr geringem Umfang erstattet. Wieder anders sieht es aus, wenn nahe Verwandte, wie die eigene Mutter, Schwester, Ehemann oder die Erwachsenen Kinder die Betreuung des Haushalts während der Schwangerschaft übernehmen. In diesem Fall werden oft überhaupt keine Kosten übernommen.

Wer zahlt für eine Haushaltshilfe – Krankenkasse oder Versicherter ?

Einige Krankenkassen versuchen immer wieder, einen Eigenanteil der Versicherten für die Kosten einer Haushaltshilfe in Rechnung zu stellen. Liegt jedoch ein ärztliches Attest wegen einer Risikoschwangerschaft vor, ist die Tätigkeit einer Haushaltshilfe grundsätzlich zuzahlungsfrei. Eine andere Grundlage ist ein Unfall oder eine Krankheit während der Schwangerschaft für den Einsatz einer Haushaltshilfe. Ist hier also z.B. nicht Schwangerschaft der Grund für die benötigte Hilfe sondern vielleicht ein gebrochenes Bein dann können die Krankenkassen eine kleine Zuzahlung Haushaltshilfe von max. 10 € pro Tag verlangen. Wichtig ist also immer zu prüfen auf welcher Grundlage die Gewährung der Haushaltshilfe erfolgt.

Riskoschwangerschaft und trotzdem eine Zuzahlung ?

Auch wenn die Gründe für eine Haushaltshilfe allein in einer Schwangerschaft liegen weisen viele Genehmigungen bzw Bescheide der Krankenkassen eine Zuzahlung aus.
Dies ist nicht korrekt und kann angefochten werden.
Manche Krankenkassen passen aus Bequemlichkeit die Texte ihrer Bescheide nicht für die verschiedenen Diagnosen an, andere spekulieren vielleicht gar auf die Unwissenheit der Versicherten. Daher ist es immer gut sich professionell und kompetent beraten zu lassen.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Antragsstellung einer Haushaltshilfe Schwangerschaft und beraten im Vorfeld und nachdem Sie Ihren Bewilligungsbescheid erhalten haben

Unsere Leistungen werden dabei zu 100% von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, Ihnen entstehen keine Kosten.